Thule Sapling Elite: Unsere Erfahrung mit der alten Kraxe

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Thule Sapling Elite: Unsere Erfahrung mit der alten Kraxe

Aktualisiert September 2026: Dieser Erfahrungsbericht bezieht sich auf die frühere Thule Sapling Elite, die wir mit den Jungs genutzt haben. Das Modell wird so heute nicht mehr angeboten. Thule hat inzwischen eine neue Generation der Thule Sapling im Programm, deren Aufbau und Ausstattung sich deutlich unterscheiden.

Unsere Erfahrungen mit Tragekomfort, Stauraum und Alltagstauglichkeit beziehen sich deshalb ausdrücklich auf unsere damalige Sapling Elite. Wer heute eine neue Kraxe sucht, sollte die aktuellen technischen Daten des neuen Modells direkt bei Thule prüfen.

Thule Sapling Elite Kraxe

Bevor wir die Sapling Elite hatten, nutzten wir eine gebrauchte Kraxe eines anderen Herstellers. Nach einigen Touren war klar, was mir bei einer Kraxe wirklich wichtig war: hoher Tragekomfort, ein bequemer Sitz für den Mäusemann und vor allem ausreichend Stauraum.

Warum uns der Stauraum wichtig war

Gerade wenn ich mit Kind allein unterwegs war, wollte ich nicht zusätzlich noch einen zweiten Rucksack organisieren müssen. Die Sapling Elite hatte unter dem Sitz ein großes Staufach, in dem bei uns Wickeltasche, Erste-Hilfe-Set und oft auch die Hunde-Wasserflasche verschwanden.

Dazu kam ein abnehmbarer kleiner Rucksack. Dort landeten Essen, Wechselklamotten, Wasserflasche, Autoschlüssel, Powerbank und Portemonnaie. Praktisch war, dass ich diesen Rucksack einfach abnehmen konnte, wenn wir beispielsweise in einer Hütte oder einem Restaurant eingekehrt sind.

Auch ein Fach für eine Trinkblase war vorhanden. Gerade auf längeren Touren fand ich das sehr angenehm.

Sitzplatz für den Mäusemann

Der Sitzbereich war gepolstert und ließ sich gut anpassen. Unser Mäusemann wurde über den Gurt gesichert und hatte zusätzlich abnehmbare Steigbügel für die Füße. Ein integrierter Sonnen- und Windschutz war ebenfalls dabei. Für Regen gab es ein separates Cover.

Den ausklappbaren Standfuß fand ich im Alltag ebenfalls hilfreich. So konnte die Kraxe beim Ein- und Aussteigen stabil stehen. Trotzdem haben wir sie natürlich immer zusätzlich festgehalten und das Kind nie unbeaufsichtigt darin sitzen lassen.

Mit der Thule Sapling Elite beim Wandern

Für mich ließ sich die Kraxe schnell an Rückenlänge, Schultergurten, Beckengurt und Brustgurt anpassen. Auch der Sitz des Kindes konnte eingestellt werden. Gerade weil Melly und ich unterschiedlich gebaut sind, war diese schnelle Anpassung wichtig.

Was uns besonders gefallen hat

  • viel Stauraum für Touren mit Kind
  • abnehmbarer kleiner Rucksack
  • Fach für Trinkblase
  • Sonnen- und Windschutz
  • stabiler Stand beim Ein- und Aussteigen
  • für unterschiedliche Träger gut einstellbar

Was ich mir gewünscht hätte

Mir fehlten damals vor allem seitliche Flaschenhalter und eine vernünftige Möglichkeit, Wanderstöcke zu befestigen. Gerade auf Geröll oder in steilerem Gelände fand ich Stöcke hilfreich, aber wenn man sie zwischendurch nicht braucht, muss man sie irgendwo unterbringen.

Unser Fazit zur Sapling Elite

Der Mäusemann und ich waren mit der Sapling Elite sehr gerne unterwegs. Natürlich merkt man das Gewicht von Kind, Kraxe und Gepäck. Für uns hat die Gewichtsverteilung aber gut funktioniert und ich fühlte mich mit der Kraxe auch auf anspruchsvolleren Wegen sicher.

Wichtig ist aus heutiger Sicht nur die Einordnung: Das war unsere Erfahrung mit der alten Sapling Elite. Die aktuelle Thule Sapling ist ein anderes Modell und sollte nicht eins zu eins anhand dieses Erfahrungsberichts beurteilt werden.

Die aktuelle Thule Sapling 2026

Thule führt aktuell die neue Sapling mit einem maximalen Kindergewicht von 18 Kilogramm, 22 Kilogramm Tragfähigkeit insgesamt und einem Eigengewicht von 3,8 Kilogramm. Sie nutzt heute unter anderem einen anderen Kindersitz und bietet ein 22-Liter-Ausrüstungsfach. Das ist also keine bloße Neuauflage unserer damaligen Elite.

Aktuelle Herstellerinfos: Thule Sapling

Mehr allgemeine Tipps findet ihr in unserem Beitrag Wandern mit Kids.

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