Sommer Header

Neroberg Wiesbaden – mehr als nur schöne Aussicht

Der Hausberg von Wiesbaden hat mehr zu bieten, als nur eine schöne Aussicht auf Wiesbaden und Mainz. Was ihr dort alles erleben könnt, erfahrt ihr hier im Beitrag.

Auf Wiesbadens Hausberg gibt es eine Menge für die ganze Familie zu erleben. Die Anreise allein kann schon ein Erlebnis sein, denn ihr könnt auf den Neroberg mit der Nerobergbahn fahren. Die historische Bergbahn bringt seine Gäste in den Monaten März, April, September und Oktober – täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr und in den Sommermonaten von Mai bis August täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr direkt auf den Neroberg.*
Die Bahn fährt im 15 Minuten Takt, die reine Fahrzeit beträgt dabei ca. 3,5 Minuten, um zur 245 Meter hoch gelegenen Bergstation zu gelangen.

*Bitte informiert euch vor eurem Ausflug noch einmal über die Fahrzeiten, auf der offiziellen Homepage der Nerobergbahn, ich übernehme keine Garantie über die Richtigkeit der Zeiten.

Es ist die zweitälteste Wasserballast betriebene Drahtseil-Zahnstangenbahn in Europa und das steilste Wahrzeichen der Landeshauptstadt.
Dabei überwältigt sie eine Steigung von bis zu 25 Prozent, diese Herausforderung meistert sie seit 1888 ohne Zwischenfälle. Alles weitere über die Funktion und die Technik erfahrt ihr auf der offiziellen Seite der Nerobergbahn Wiesbaden. Oder natürlich auf den Informationstafeln, wenn ihr den Neroberg und seine Bahn besucht.

Oben abgekommen, dürft ihr natürlich erst einmal den Blick über die Landeshauptstadt genießen. Den besten Ort dafür findet ihr, wenn ihr zu der Löwen Terrasse geht. Diese findet ihr, wenn ihr an der Bergstation die Treppen runter, an den Kriegsdenkmälern vorbei, nach unten geht. Dort könnt ihr nun den Blick über den Weinberg schweifen lassen, der bereits 1525 angelegt wurde. Seit 2005 wird dieser von den Hessischen Staatsweingüter bewirtschaftet.

Übrigens: ihr könnt auch mit dem Auto auf den Neroberg fahren. Infos und die Parkplatz Adresse in den Informationen unten.

Auf dem eigentlichen „Plateau“ findet ihr den Aussichtstempel, den 1851 Philipp Hoffmann schuf. Auch von hier habt ihr einen herrlichen Blick auf Wiesbaden und glücklicherweise laden Bänke und die große Wiesen zu einer Pause ein.

Monopteros auf dem
Neroberg

Hinter dem  Monopteros, wie der Tempel genannt wird, findet ihr die „Erlebnismulde“, welche schwer an ein römisches Theater erinnert. Dort finden in den Sommermonaten Events statt. Ihr wollt mehr über den Neroberg erfahren, dann schaut auf der Seite der Landeshauptstadt Wiesbaden vorbei.

Direkt neben der „Erlebnismulde“ befindet sich „Der Turm“, ein modernes Lokal mit Biergarten, der zum Verweilen einlädt.

„Der Turm“

Nun aber ab zur Action für die Kinder. 😉

Allen, denen der Neroberg noch nicht hoch genug ist, empfehle ich den Besuch des Ketterwaldes am Neroberg. Mein Großer ist nun endlich alt genug, dass er auch mitklettern darf. Hier geht’s zum Beitrag von unserem Besuch.
Aber wer könnte besser über einen Besuch schreiben, als das Team vom Kletterwald selber:

Ein Besuch im Kletterwald lohnt sich für kleine und große Kletterfans. Die Kids können schon ab einem Alter von 4 Jahren im Kinderparcours aktiv werden. Ausgestattet mit einem Gurt und zwei Karabinern dürfen sich die Kleinen in einer Höhe von 1,2 bis 1,8 Meter austoben. Mama und Papa stehen vom Boden aus mit Rat und Tat zur Seite.

Sind deine Kids schon mindestens 6 Jahre alt, dürft ihr alle gemeinsam die hohen Parcours ausprobieren. Egal ob dein Kind schon ein guter Kletterer ist oder gerade das erste Mal Höhenluft schnuppert, durch die verschiedenen Schwierigkeitsstufen findet ihr den richtigen Parcours für euch.

Durch die Weitläufigkeit der Anlage ist auch das Abstand halten in Coronazeiten kein Problem. Zudem sind die Einlasszahlen aktuell deutlich minimiert. Wichtig: Spontane Klettererlebnisse sind zur Zeit nicht möglich! Tickets müssen vorab über die Webseite (www.kletterwald-neroberg.de) gebucht werden.

Kletterwald Neroberg

Der Text und die Bilder wurden mir vom kletterwald-neroberg.de zur verfügung gestellt, vielen Dank!

Neben dem Kletterwald findet ihr auch einen kleinen freien Kletterspielplatz für alle, die keine Zeit für den Parcours haben oder einfach noch üben wollen. 😊

Eingang zum Klettergarten, dem Spielplatz hinter dem Kletterwald.
Bei soviel Wald wie der Neroberg zu bieten hat, darf natürlich kein Walderlebnispfad fehlen. 😉

Auf zwei Wegen kann der Wald an verschieden Stationen spielend erkundet werden. Beide Touren starten und enden am Neroberg.
Der große Rundweg bietet 16 Stationen auf 3,3 km. Auf dem kleinen Rundweg findet ihr 12 Stationen auf 2,3 km verteilt.
Beide Wege sind kinderwagentauglich!
Einen Überblick was die Pfade zu bieten haben, findet ihr hier: Walderlebnispfad Neroberg

Neben den Walderlebnispfaden findet ihr hier oben natürlich noch weitere zahlreiche Wanderrouten und Spaziermöglichkeiten.

Was gibt es noch?

Ihr seht, der Neroberg hat einiges zu bieten. Außerdem steht hier oben auch noch die russisch-orthodoxe Kirche, deren goldenes Dach man auch von der Autobahn bei schönem Wetter funkeln sehen kann. Unter rok-wiesbaden.de findet ihr mehr zum Tempel der Heiligen Elisabeth in Wiesbaden.

Am Hang des Nerobergs, in den Weinbergen, und etwas tiefer als die Löwen Aussichts-Terrasse, liegt das Opelbad, es handelt sich dabei um ein Freibad, welches es seit 1934 so gibt. Seitdem wurde es natürlich mehrmals renoviert. Ein Highlight: man kann direkt vom Beckenrand über die Stadt schauen.

Direkt am Freibad ist das Restaurant Opelbad.

Informationen

Diese Seite enthält externe Links mehr dazu in der Datenschutzerklärung